Tatra T400

Typ: Fahrzeug
Ersteller: tegaf

Beschreibung

Der Tatra T400 war ein legendärer tschechoslowakischer Oberleitungsbus, gebaut zwischen 1948 und 1955. Mit elegantem dreiachsigem Fahrgestell, Metallkarosserie und robuster elektrischer Ausrüstung wurde er zum Symbol des Stadtverkehrs der Nachkriegsjahre. Er fuhr in großen Städten wie Prag, Bratislava, Ostrava oder Most und ist heute ein seltener Veteran in Museumssammlungen.

Tatra-Konzept

Der Oberleitungsbus T400 folgte dem Tatra-Konzept – Fahrgestell mit zentralem Tragrohr und Pendelhalbachsen übernahm er vom Lastwagen Tatra 111. Die Karosserie fertigte das Werk Tatra Smíchov, die elektrische Ausrüstung lieferte ČKD Praha. Die gesamte Elektrotechnik lag direkt auf dem Fahrgestell, was die Wartung erleichterte.

Innenraum und Ausrüstung

  • Höchstgeschwindigkeit: 60 km/h
  • Leistung: 210 PS
  • Preis: 10 Stahl-Tokens
  • Kapazität: 24 Personen
  • Betriebskosten: 2 Münzen
  • Wagenkupplung: nein
  • Epoche: 5–7
  • Hi-poly: 6353 Dreiecke
  • Low-poly: 470 Dreiecke

Fertigung und Betrieb

Insgesamt entstanden 195 Stück, die in Prag, Bratislava, Ostrava und Most fuhren. Die größte Zahl – 136 Wagen – nahm der Prager Verkehrsbetrieb ab. In Prag fuhren sie bis 1970. Es waren zuverlässige, robuste Maschinen des städtischen Nachkriegsverkehrs.

Museumsexponate

Heute fährt der T400 nicht mehr im Regelbetrieb, aber mehrere Wagen sind als historische Exponate erhalten. Man findet sie etwa in Brno, Prag, Ostrava oder Bratislava. Dank technischer Eleganz und Retro-Look gehören sie zu den beliebtesten Exponaten von Verkehrsmuseen.